Ev.-luth. Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

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Pfarramtssekretärinnen-Fortbildung für zwei Kirchenkreise

„Schön, dass das geklappt hat!“ begrüßten Marlene Cordes und Elisabeth Wiegmann die Pfarramtssekretärinnen aus den Kirchenkreisen Nienburg und Stolzenau Loccum. 28 Sekretärinnen waren  zu der Fortbildung „Mewis-NT-Kirchbuch“ gekommen. Die Kirchenmitglieder werden mit dem Programm verwaltet. Neu im System ist, dass die Kirchbuchführung hier integriert werden kann. Neu ist auch, dass neue Gemeindeglieder nur noch digital an die Einwohnermeldeämter gemeldet werden können.

Die Fortbildung fand im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Steyerberg statt. Helga Berger und Marie-Christin Rußmeyer waren wunderbare Gastgeberinnen. Zu Beginn gab Lektorin Barbara Deutschmann-Peters einen geistlichen Einstieg. Marion Vorrath vom Kirchenamt Wunstorf hatte sich gut vorbereitet, Beispiele aus der Praxis gezeigt und besprochen, sowie neu gestellten Fragen beantwortet. Schnell kamen die Pfarramtssekretärinnen aus beiden Kirchenkreisen ins Gespräch und die Glocke, um die gebeten wurde hatte ihren Einsatz.  Der kollegiale Austausch kam also nicht zu kurz. Aus dem Kreis kam die Anregung eine neue Fortbildung zum Thema Friedhofsverwaltung zu organisieren. 

Die Vorsitzende der MAV (Karin Backhaus) berichtete über Neues aus der MAV, danach war der offizielle Teil beendet und die Sekretärinnen, denen es aus privaten Gründen möglich war, nahmen sich noch die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen.

Text und Fotos: Elisabeth Wiegmann


Bild: Elisabeth Wiegmann

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„Evensong – Abendlob in englischer Chortradition“ mit dem Vokalensemble Stadthagen

Wann?
10.09.2017, 17:30 Uhr
Was?
Musik zur Einkehr am 10. September, 17:30 Uhr, Stiftskirche Loccum:
Leitung: Christian Richter. Orgel: Michael Merkel

Zu einer durch Chormusik geprägten liturgischen Veranstaltung, einem Evensong, lädt das Vokalensemble Stadthagen am 10. September in die Stiftskirche Loccum ein. Der Evensong ist eine feste, tägliche Veranstaltung in den großen Kathedralen Englands und wird maßgeblich durch einen Chor gestaltet. In ihm verschmelzen Elemente der abendlichen klösterlichen Stundengebete Vesper und Komplet zu einer neuen Einheit. So werden in jedem Evensong sowohl das Magnificat, der Lobgesang der Maria, wie auch das Nunc dimittis, der Lobgesang des Simeon, in kunstvollen Kompositionen vorgetragen. Im Evensong des Vokalensembles erklingen das große Magnificat in A-Dur von Charles Villiers Stanford sowie die dazugehörige „Nunc dimittis“- Komposition. Außerdem sind weitere Motetten und Psalmvertonungen von Gjeilo, Stanford, Mendelssohn und anderen zu hören. Liturgische Stücke und gemeinsame Lieder, Lesungen (in deutscher Sprache) und Orgelmusik zum Ein- und Ausgang runden das Programm ab.
Es singt das Vokalensemble Stadthagen unter Leitung von Christian Richter, an der Orgel spielt Stiftskantor Michael Merkel aus Loccum.
Der Eintritt zu dieser knapp eine Stunde dauernden Veranstaltung ist frei, um eine Spende zugunsten der Kirchenmusik wird gebeten.
Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Kirchen mit dem Rad entdecken

Ab sofort ist er in der Superintendentur in Stolzenau erhältlich, der Radwanderführer, der vier wunderschöne Radtouren von Kirchturm zu Kirchturm im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum beschreibt. Dietmar Peter, der stellvertretende Leiter des RPI in Loccum, hatte seinen  Studienurlaub genutzt, um die eindrücklichen Radtouren auszuarbeiten. Die Wege gehen durch malerische Dörfer, fruchtbare Felder, Moor- und Heidegebiete und haben jeweils die Kirchen der Region mit ihrer reichen Geschichte zum Ziel. Die Barcodes unter jeder Tour ermöglichen es, die Strecken in einer Vorschau anzusehen, als gpx-Datei aufs Handy zu laden und die Strecke dann mit Hilfe einer Navigations-App nachzufahren.  ‚ Ob nun mit Karte in der Hand oder per Navi – die Entdeckungstouren mit dem Rad lohnen sich‘, ist Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller sich sicher.

Der Radwanderführer ist für 3 € in der Superintendentur Stolzenau, Lange Str. 47 in Stolzenau erhältlich.

Text: Dr. I. Goldhahn-Müller
Foto: H.-W. Müller


Bild: KK Stolzenau-Loccum

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WortMachtLuther mit Jürgen Stenzel

Wann?
03.09.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: J. Stenzel
WortMachtLuther – Am Sonntag, dem 3. September, 17:30 Uhr präsentiert Jürgen Stenzel die vierte Lesung im Rahmen des 500jährigen Reformationsjubiläums im Kloster Loccum.

Die vierte Lesung der Reihe zum Reformationsjubiläum mit Martin Luthers Originaltexten behandelt die wortgewaltigen Schriften zu Beginn des 16. Jahrhunderts: „Schreckenszeit und Freudenfest – Mitten im Bauernkrieg 1525“. Zusammengestellt von Abt Horst Hirschler werden die Textkollagen durch Prof. Jürgen Stenzel interpretiert.

Die Jahre von „Schreckenszeit und Freudenfest – Mitten im Bauernkrieg 1525“ beinhalten eine dramatische Zeit mit ungeheuerlichen Ereignissen und einem kaum zu fassenden Spannungsfeld für Luther, versichert Abt Hirschler. Er fasst diese Jahre zusammen mit den Worten „Die Bauern sind nicht zu bremsen. Sie machen den Aufstand. Thomas Müntzer bringt sie auf Touren. Luther schreibt gegen Sie. Recht hat er. Aber so macht er sich Feinde. Die Schlacht bei Frankenhausen mit 4000 Toten. Dennoch heiratet der in diesen Tagen seine Katherina von Bora. Und Melanchthon ist sauer.“

Mit Prof. Jürgen Stenzel kommt eine Stimme zum Thema „WortMachtLuther“ ins Kloster Loccum, die bereits in zahlreichen Produktionen der ARD zu hören war. Jürgen Stenzel lebt in Hamburg.

Eintritt: € 7,50, Kinder und Jugendliche bis 14 Jahren frei. Karten unter www.reservix.de oder Tel: 05766 94 15 75 sowie auch an der Abendkasse am 3. 9. in der Stiftskirche.

Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Laudate Pueri in der Musik zur Einkehr

Die Reihe „Musik zur Einkehr“ am Sonntag, dem 27. August, 17:30 Uhr im Kloster Loccum bringt das "Laudate Pueri" (RV 601 von Antonio Vivaldi für Sopran und Kammerorchester.

 Mit Anja Steinert (Sopran), Berit Hummel (Flöte), Tonka Angheloff (Violine), Friedrich Holze (Violine), Uwe Glasenapp (Viola), Ute Poschmann (Cello), Michael Merkel (Orgel).

Der Eintritt beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre frei.

In seiner Komposition "Laudate Pueri" für Sopran, Flöte, Steichquartett und Orgel beschreibt Vivaldi (1678-1741) in insgesamt 9 Sätzen das Gotteslob, als Text liegt hier der 113. Psalm zugrunde. Da seine Ursprünge im Priestertum lagen, war er mit Liturgien und Kirchenmusik vertraut. Im Laufe seines Lebens wandte er sich der Oper zu. Für Vivaldi typisch ist eine große Virtuosität, hier ausgedrückt vor allem in der Sopran-Stimme, die aber auch von allen Musikern gefordert ist.


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Bild: Steinert

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Den 5. Deutschkurs erfolgreich abgeschlossen

 „Es wird erst einmal der letzte Deutschkurs sein“ , teilt Jean Hinz mit. Das Bildungdwerk ver.di organisiert in Kooperation mit dem Haus der Generationen und der Ev.-luth. Kirchengemeinde Stolzenau jetzt bereits den 5. Sprachkurs in den Räumen der Kirchengemeinde. Die Flüchtlingszahlen sind zurückgegangen und die Flüchtlinge werden auf Kurse in anderen Orten aufgeteilt. Nichts desto trotz waren Hajarbrimo, Ali, Zayneb und Barfali am letzten Schulungstag mit Eifer dabei von sich und ihrer Kultur zu erzählen und möglichst viel über die deutsche Kultur zu erfahren. Hannelore Meyersiek und Jean Hinz unterrichteten vom 24. April bis 17. August 2017 eine Flüchtlingsklasse in verschiedenen Stärken.

Die Teilnehmer des Sprachkurses hoffen darauf, mit deutschen Bürgern in Kontakt zu treten, um die sprachlichen Fähigkeiten zu festigen und zu erweitern. Eine gute Gelegenheit hierzu ist das Café der Kulturen, das jeden Montag von 15 bis 17 Uhr im Haus der Kirche in Stolzenau, Lange Str. 44 unter der Leitung von Marion Kohlmeier stattfindet. Die Flüchtlinge wurden von ihr auf das kostenlose Diakoniefrühstück im Rahmen der Diakoniewoche im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum am Mittwoch, dem 6. September 2017 hingewiesen.

Text und Foto: Elisabeth Wiegmann

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Bild: Elisabeth Wiegmann

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Musik zur Einkehr mit Klezmer-Band BENKSHAFT

Wann?
20.08.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Benkshaft
Die „Musik zur Einkehr“ am Sonntag, dem 20. Juli, 17:30 Uhr im Kloster Loccum mit dem Programm der Klezmer-Band BENKSHAFT: „Mit a Fidl, on a Fidl, vider klingt a Yiddish Lidl“.
Der Eintritt beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei.

Das Titel-Lied: „Mit a Fidl, on a Fidl, vider klingt a Yiddish Lidl“ heisst wörtlich überssetzt „Mit einer Geige und noch einer Geige - wieder klingen jüdische Lieder“. Hinter dem Namen „Benkshaft“ steht eine fünfköpfige Band, die mit ihrer Musik die Sprache der osteuropäischen Juden, die etwa tausendjährige jiddische Sprache, zum Klingen bringt. Ihre Lieder erzählen voller Sehnsucht und Seele Geschichten aus dem jüdischen Alltag, von Massel und Schlamassel, Freude und Trauer, von Glück und Pech; und zeigen, wie vital und kraftvoll die Sprache ist.
Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Erstes gemeinsames Kreisposaunenfest

Auch wenn der Himmel weinte, die mitreißende Musik der 60 Bläserinnen und Bläser aus den benachbarten Kirchenkreisen Stolzenau-Loccum und Nienburg sorgte für ansteckende Fröhlichkeit und beste Gemeinschaft.

Erstmals waren am 12. August  die Chöre beider Kirchenkreise unter der Leitung von Christian Fuchs und Henning Herzog zum gemeinsamen Kreisposaunenfest im Kloster Schinna zusammen gekommen.  Den Abschluss der Proben am Nachmittag bildete eine festliche Serenade, bei der Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller und Superintendent Martin Lechler die Begrüßung, die Ansprache und den Abendsegen hielten. Mit Bratwurst und selbst gebrautem Lutherbier klang der eindrückliche Tag aus.

Text: Supn. Dr. I. Goldhahn-Müller
Fotos: M Logemann

Bild: M. Logemann

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Siedlerhof-Sommerfest am 6. Aug. 2017 in Stolzenau

 Kuratoriumsmitglieder und Freundinnen der Stiftung boten am Stand der Musikstiftung eine erfrischende Erdbeerbowle an -  eine willkommene Erfrischung bei sonnigem Wetter! Viele Gäste  nahmen das Angebot gerne an, so auch die Landtagsabgeordneten Grant Hendrik Tonne und Helge Limburg. Auch Gespräche über die Stiftungsarbeit kamen nicht zu kurz.

 Text und Fotos: Ilse Klein-Schumacher

Bild: Grant-Hendrik Tonne, Vorsitzende Ilse Klein-Schumacher, Helge Limburg

Bild: KK Stolzenau-Loccum

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Entlaufener Mönch trifft geflohene Nonne

Zehnte Folge des Sonntagsmalers erzählt eine Lovestory

Er nennt sie liebevoll "Herr Käthe" und würde sie "nicht gegen Venedig und Frankreich zusammen eintauschen": Mit Katharina von Bora tritt eine bemerkenswerte Frau in Luthers Leben. Genauer: Sie "rollt" in sein Leben, denn ein Pferdefuhrwerk schmuggelt sie - angeblich in einem Heringsfass versteckt - aus den Klostermauern. Luthers Schriften liebte sie schon lange und so war es nicht verwunderlich, dass sie ihm einen Heiratsantrag machte.

"Allerdings wollte Luther lieber seine Freunde verheiratet sehen und zögerte zunächst", berichtet Hans Hentschel in seiner Pinselpredigt: "Aber dann wacht er am 14. Juni 1525 erstmals neben seiner Frau im Bett auf". Katharina wurde nicht nur Ehefrau des berühmten Luther und Mutter von sechs Kindern, sondern auch "Bäuerin, Köchin, Magd, Gärtnerin, Winzerin und Almosengeberin". Durch ihre gute Klosterausbildung konnte sie außerdem mit den hohen Herren am Tisch disputieren, was ihr manchmal den Ruf "Herr Käthe" einbrachte.

"Diese Hochzeit bleibt keine Bettgeschichte, sondern wird eine Erfolgsgeschichte", meint Sonntagsmaler Hans Hentschel. Während er Bücher schreibt und lehrt, führt sie das Haus und sorgt dafür, dass Geld reinkommt: "Käthe gibt der Reformation das Feuer ihrer Liebe", bringt der Sonntagsmaler diese historische Lovestory auf den Punkt. Letztlich war sie die "Managerin" eines Familienunternehmens.

Dies ist der zehnte von insgesamt 12 Kurzfilmen, die auf www.lutherfilme.de (und www.radiokirche.de) zu sehen sind. Anlass der Filmreihe ist das Reformationsjubiläum. Die Kurzfilme erscheinen jeweils am Monatsanfang als zwölf "Kalenderblätter" zum Themenjahr "500 Jahre Reformation".

Sonntagsmaler Hans Hentschel ist im wirklichen Leben Superintendent in Bramsche und leitet einen Kirchenkreis. Doch anstatt im Talar vor dem Altar steht der Hobbykünstler in einer Malerweste vor der Staffelei. Mit Aquarellfarben und Filzstiften erweckt er die Szenen zum Leben. Die Filmemacher Jürgen Gutowski und Lilian Breuch haben den rund fünfminütigen Film mit Hentschel gedreht. Sie haben bereits zahlreiche Kirchen filmisch porträtiert und alle Lutherfilme sowie einige Filme zu Bibelgeschichten mit Hans Hentschel produziert. Die Filme stehen auch interessierten Kirchengemeinden für ihre Internetseiten kostenlos zur Verfügung und können für die Gemeindearbeit sowie für den Schul- und Konfirmandenunterricht eingesetzt werden.

Die zwölf Folgen sind ein Beitrag der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für das Festjahr zu "500 Jahren Reformation". Es begann am Reformationstag, 31. Oktober 2016, und schließt am Reformationstag 2017. 500 Jahre zuvor, am 31. Oktober 1517, soll Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt und damit die Reformation ausgelöst haben.





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