Ev.-luth. Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

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Grüne Welle für den Himmel - Angstmacher müssen draußen bleiben!

Das "Turmerlebnis": Sonntagsmaler zeichnet Luthers "Geistesblitz"

"Grüne Welle für den Himmel" heißt es in der fünften Folge der Reihe "Lutherfilme" des Sonntagsmalers Hans Hentschel. In dieser Episode wird Martin Luther vom Teufel heimgesucht. Zum Glück hat er in seiner Studierstube einen Geistesblitz. Der Reformator entdeckt im Römerbrief seinen Schlüssel zu Gott, der alle bösen (mittelalterlichen) Geister vertreibt. In den "Pinselpredigten" zeichnet der Sonntagsmaler Hans Hentschel den Lebensweg Martin Luthers nach und berichtet in dieser Folge von Luthers sogenanntem "Turmerlebnis". Mit flinken Pinselstrichen führt der Theologe in 12 Kurzfilmen die Lebensgeschichte von Martin Luther vor Augen. Zu sehen sind seine Filme auf www.lutherfilme.de (bzw. www.radiokirche.de).



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Musikstiftung mit neuem Kuratoriumsmitglied

 Das Kuratorium der Musikstiftung des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum konnte bei seiner Februar-Sitzung ein neues Mitglied begrüßen: Katharina Schliffke-Berg aus Stolzenau. Trauriger Anlass der Neuberufung eines Mitgliedes war der plötzliche und schmerzliche Tod ihres langjährigen Mitgliedes Rolf Wesemann im vergangenen Jahr.

 Das neue Mitglied ist allerdings keine Unbekannte für die Musikstiftung. Katharina Schliffke-Berg (‚ich freue mich sehr auf die Mitarbeit im Kuratorium‘) steht der Stiftung schon seit einigen Jahren mit Rat und Tat zur Seite.

 Die Vorsitzende der Musikstiftung, Ilse Klein-Schumacher, erinnerte an die Aktivitäten der Stiftung im vergangenen Jahr. So konnten auch 2016 verschiedene Musikprojekte im Kirchenkreis mit über 6.000 EUR gefördert werden: ein Piano für das Gemeindehaus Deblinghausen, Zuschüsse für den Kinder- und Jugendchor in Lavelsloh, für die Fahrt des Posaunenchores Uchte zum Deutschen Ev. Posaunentag nach Dresden und zum Weihnachtsoratorium in Loccum. Alle 165 Bläserinnen und Bläser unseres Kirchenkreises erhielten das neue Bläserheft ‚Gloria 2016‘. Höhepunkt war sicher die Übergabe einer lang gewünschten Bass-Handglocke an den Wiedensahler Handglockenchor.

 Über das hohe Spendenaufkommen auch wieder in 2016 zeigte sich das Kuratorium sehr erfreut und dankbar. So war es möglich, die Rücklage weiter auszubauen, aber auch einen Überschuss für 2017 zu erreichen. Das laufende Jahr steht ja ganz im Zeichen des Luther-Jubiläums mit vielen Höhepunkten auch im musikalischen Bereich.

 Traditionell wird sich  die Musikstiftung an einigen Aktivitäten in diesem Jahr beteiligen (z. B. Siedlerhoffest und Weihnachtsmarkt in Stolzenau). Auch beim Kirchenkreisfest am 10. Juni in Stolzenau ist die Musikstiftung beteiligt. Ein Höhepunkt wird ein musikalisches Weinfest im Oktober in Warmsen sein. Zu diesem Highlight sollen auch wieder alle Spenderinnen und Spender  eingeladen werden.

 

Bildunterschrift:

Katharina Schliffke-Berg (rechts) wird von der Vorsitzenden Ilse Klein-Schumacher als neues Mitglied im Kuratorium der Musikstiftung begrüßt.

 Kuratorium:  hintere Reihe von links nach rechts:

Thomas Eickhoff, Schirmherrin Gräfin von Hardenberg, Friederike Schumann, Eckart Look

vorne von links nach rechts:

Katharina Schliffke-Berg, Vorsitzende Ilse Klein-Schumacher, Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller

Text: Ilse Klein-Schumacher

Foto: Hans-Werner Müller

Bild: KK Stolzenau-Loccum

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"Luther tanzt" Lieder der Reformation und ihre weltlichen Wurzeln

Wann?
01.09.2017, 19:00 Uhr
Was?
Medium
Bild: Martin Jehnichen
Am Freitag, dem 01. September, findet in Stolzenau im Rahmen der Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ein ganz besonderes Konzert statt. Die deutschlandweit bekannte Gruppe "The Playfords" aus Weimar wird um 19:00 Uhr in der St. Jacobi-Kirche auftreten. Der Eintritt für dieses außergewöhnliche Konzert beträgt 10,- Euro/Kinder bis 16 Jahre 5,- Euro. Karten können in den Büros der Kirchengemeinde und des Kirchenkreises in der Langen Str. 47 und unter: elisabeth.wiegmann@evlka.de oder Stephanie.Kuebker@evlka.de sowie bei Kreiskantor André Hummel unter andre.hummel@evlka.de vorbestellt werden. Das Konzert konnte durch die großzügige Unterstützung des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum, der Musikstiftung des Kirchenkreises und des Lions Club Stolzenau mitfinanziert werden.
"Martin Luther war ein sehr gelehrter und zugleich tief emotionaler Mensch, wovon er überzeugt war, das tat er konsequent. So wurde aus dem lebensfrohen Erfurter Studenten ein extrem asketischer Mönch, der - entsetzt über die Scheinheiligkeit der Kirche seiner Zeit - ungewollt die Reformation anstieß, schließlich alles Asketische über Bord warf, um mit allen Sinnen und vor allem mit Musik die reine Lehre unters Volk zu bringen. Anders als viele seiner Reformatorenkollegen setzte er dabei weniger auf eingedeutschte Gregorianik als auf neue Dichtungen zu bekannten wie neu geschaffenen volkstümlichen Melodien. So wurden „Gassenhauer, Reiter- und Bergliedlein christlich, moraliter und sittlich verändert..." im Sinne der Reformation genutzt. Dass Luther versierter Lautenist war und auch im Kontrapunkt geschult, kam ihm sicherlich dabei ebenso zugute wie seine engen Kontakte zu Ludwig Senfl und Johann Walter. Damit war er Vorbild für unzählige Liederdichter und prägte den typisch protestantischen Choral volkstümlicher Manier.
The Playfords schälen den oft vergessenen tänzerisch-fröhlichen Charakter solcher Kirchenlieder wieder heraus, fischen nebenbei auch in der dunklen Vergangenheit manch berühmten Chorals und verhelfen den "bösen ärgerlichen Weisen, unnützen und schandbaren Liedlein auf der Gassen, Feldern, Häusern und anderswo zu singen" zu frischem Leben." (www.the-playfords.de)
Wo?
St. Jacobi-Kirche Stolzenau
Lange Str. 42
31592 Stolzenau
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Du gehörst dazu! Gottesdienst mit Gebärdensprache

Wann?
26.02.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Christiane Neukirch
Die Kirchengemeinde Münchehagen feiert am 26. Februar einen Abendgottesdienst um 17.30 Uhr in der Kirche Münchehagen! Alle wollen dazu gehören und nicht gerne ist man „out“. Wer anders ist als andere hat häufig mit Ausgrenzungen zu kämpfen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle einen Platz bei uns haben, denn jeder ist ein wenig anders und jeder gehört in der Kirche dazu! Der besondere Abendgottesdienst wird gemeinsam mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und der Landesgehörlosen-Pastorin, Christiane Neukirch, vorbereitet. Mitwirken wird auch ein Gebärden-Chor, denn alle Texte und Lieder werden in diesem Gottesdienst in Gebärdensprache „übersetzt“. So soll am Beispiel von Gehörslosen sichtbar werden, dass jeder anders ist, aber trotzdem dazu gehört.
Wo?
Ev. Kirche Münchehagen
Hauptstr. 7
31547 Rehburg-Loccum
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Die neue Landessuperintendentin mit ihrem ‚Zwölferkreis‘

Zwei ausgefüllte Tage in Loccum mit ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen boten einen guten Rahmen für ein erstes intensiveres Kennenlernen und Arbeitstreffen zwischen der neuen Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr und den Superintendentinnen und Superintendenten des Sprengels Hannover.  In unserem Kirchenkreis Stolzenau-Loccum wird Frau Dr. Bahr übrigens spätestens am 23. und 24. Oktober zu einem Besuch in den Gemeinden wieder zu Gast sein.

Text: Supn. Dr. Goldhahn-Müller
Foto: KK Nienburg
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Bild: KK Nienburg

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Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer besucht das Diakonische Werk

Mit dem neuen Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer kamen die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Stolzenau und Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller zu einem informativen Austausch zusammen.  Dabei stellten Kurenberaterin Marion Kohlmeier, Kirchenkreissozialarbeiterin Ingelore Westhoff und Kirchenkreisozialarbeiter Clemens Becker das breite Beratungs- und Angebotsspektrum des Diakonischen Werkes in der Langen Straße 47 vor. Dieses reicht von Allgemeiner Sozialberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung über den Kleiderladen und das Möbellager des Kirchenkreises bis hin zur Suppenküche und dem Begegnungscafé für Geflüchtete. Dr. Goldhahn-Müller berichtete dazu aus der Arbeit der Diakoniestiftung des Kirchenkreises, die auch in diesem Jahr im Rahmen einer Badekartenaktion Kindern aus einkommensschwachen Familien wieder freien Eintritt in den Schwimmbädern im Südkreis des Landkreises Nienburg ermöglicht.

Text: Supn. Dr. Ingrid Goldhahn-Müller

Foto: Elisabeth Wiegmann


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Bild: Elisabeth Wiegmann

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Südkreis-Bibelwoche 2017 zur Lutherrose

Wann?
07.02.2017, 19:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: KK Stolzenau-Loccum
Die Kirchengemeinden Essern, Lavelsloh und Warmsen haben anlässlich des Reformationsjubiläums entschieden, die diesjährige Bibelwoche zu den Grundthemen der Reformation zu gestalten.
Dabei geht es nicht nur um den Blick in die Geschichte. Eine wichtige Frage lautet vielmehr: Welche Impulse gibt die Reformation dem Glauben heute?
Von wem lasse ich mir etwas sagen? Welche Bedeutung hat Arbeit für uns? Wie gehe ich mit Schuld und Versagen um? Was können wir dazu beitragen, Zeichen der Hoffnung zu setzen? Vor 500 Jahren hatten die Reformatoren zu diesen Fragen wichtige Hinweise gegeben.
So bietet beispielsweise ein Videoclip mit dem wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren FC Bayern-Boss Uli Hoeneß den Einstieg ins Thema Schuld. Anhand von Äußerungen weiterer prominenter „Sünder“ sollten die Teilnehmer zunächst typisch menschliche Mechanismen des Umgangs mit Schuld erkennen. Stichworte wie Ausreden, Banalisieren oder Relativieren werden auf Karten an eine Tür geheftet, in Anlehnung an das Portal der Schlosskirche zu Wittenberg. Hinter der einen Spalt breit geöffneten Tür stand ein festlich gedeckter Tisch mit Blumen, einer brennenden Kerze und zwei Gläsern Rotwein: Eine verlockende Einladung. Das Leben der Christen sollte eine Buße sein, so eines der zentralen Themen Martin Luthers. Wie wohltuend die in der Beichte zugesprochene Vergebung ist, können die Teilnehmer schließlich auch anhand von Ritualen der Versöhnung erleben. Am 26.Februar, um 10.00 Uhr, werden die drei Gemeinden anlässlich der Bibelwoche einen regionalen Gottesdienst im Gemeindehaus Lavelsloh feiern.

Die Abende finden jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Essern statt:
Dienstag, 7. Februar „Du hast mir gar nichts zu sagen!“ (Wort Gottes und Freiheit)
Dienstag, 14. Februar „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ (Rechtfertigung und Gerechtigkeit)
Dienstag, 21. Februar „Sorry, dumm gelaufen!“ (Buße und Versöhnung)
Dienstag, 28. Februar „Von wegen, nichts zu machen!“ (Verantwortung und Hoffnung)

Mitfahrgelegenheiten vermitteln die Pfarrämter.
Wo?
Ev. Gemeindehaus Essern
An der Kirche 1
31603 Diepenau
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Die Landesberger Ritten-Ratten in ihrem Element…

Landesbergen. Seit nunmehr vierzehn Jahren gibt es in der Kirchengemeinde Landesbergen eine Theatergruppe, und seit vierzehn Jahren bereichert diese Theatertruppe das gemeindliche und das dörfliche Leben mit ihrem kleinen Theaterfest , in dem Sketsche auf Plattdeutsch dargeboten werden. So war seit Januar bereits der Bühnenraum des Gemeindehauses zur Kulisse umgebaut worden, um für alle Szenen rasch das passende Ambiente herzaubern zu können, sei es ein modernes Büro, eine Parkbank im Freien, ein Bäckerladen oder sogar ein Tennisplatz, um nur einige Handlungsorte zu nennen.

Die Schauspielertruppe rund um Doris Daust hatte wiederum einen bunten Reigen an heiteren Einakter-Spielszenen aufbereitet, folglich in Lansebarger Platt übertragen und den Akteuren auf den Leib geschrieben. In ‚de Utkunft‘  (Gisela Mönch und Irmtraut Hasselbusch) wird das moderne Kommunkationswirrwar aufs Korn genommen, das uns aus Telefonwarteschleifen nur allzu bekannt ist und schon manchen zur schieren Verzweiflung getrieben hat. In ‚is doch alls seggt‘  (Bernhard Oncken-Christian Müller, Sigrid Meyer) wird das bisweilen unterschiedliche Kommunikationsverhalten von Männern und Frauen geschickt und mit gekonntem Mienenspiel persifliert. Heitere Sprachspiele gab es auch ‚Im Brotladen‘, wo altes Brot von gestern zum halben Preis für morgen vorbestellt werden sollte (Sigrid Meyer-Gisela Mönch) sowie in ‚nur ne Frage‘, wo gekonnt aneinander vorbei geredet wurde. Nach der Pause, in der der CVJM seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und die Bewirtung übernommen  hatte, stritten ‚Hausfrau‘  (Helga Trapphagen) und Ehemann (Ursel Pietschmann) in herrlicher Verkleidung über den Sinn von Beschäftigung bzw. Nichtstuns. Mutter und schulpflichtige Tochter  (Sigrid Meyer-Irmtraut Hasselbusch) stellten Gedanken über gesunde Ernährung und missglückte Schularbeiten an. Am Ende wurde gar eine Szene auf dem Tennisplatz dargeboten: Tennislehrer (B. Oncken) und neue Tennisschülerin (I. Hasselbusch) verzweifelten aneinander bei dem Versuch, die Grundlagen des Tennisspiels zu vermitteln bzw. anzunehmen. In den kurzen Umbaupausen zwischen den Einzelszenen gab es wie stets Lesegeschichten op platt, für die Ursel Pietschmann und Irmtraut Haßelbusch verantwortlich zeichnete. Wie immer ein kurzweiliger Abend nicht nur für Freunde der niederdeutschen Sprache, bei dem die zahlreich erschienenen Zuschauer nicht mit Applaus für die Ritten-Ratten geizten. (Dreyer)

 

Fotos Dreyer

Bildunterschriften

1 Ratsuchende (I. Hasselbusch) und Telefonistin (G. Mönch) reden aneinander vorbei

2 Zufallstreffen mit wenigen Worten bei ‚is doch alles seggt‘(S. Meyer/B. Oncken/Chr. Müller)

3 Feierabend – oder doch nicht? (H. Trapphagen und U. Pietschmann

4 Nervenprobe auf dem Tennisplatz: Tennislehrer (B. Oncken) und Schülerin (I. Hasselbusch)  

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Bild: KK Stolzenau-Loccum

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Teil 4 - Luther sucht einen gnädigen Gott

Martin Luther sucht einen gnädigen Gott und geht dafür ins Kloster. Betteln und beten, Klo putzen und nach Rom pilgern: Der Reformator versucht alles... - und muss doch am Ende erkennen, dass Gott nicht hinter Klostermauern zu finden ist.



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Dr. Goldhahn-Müller begrüßt Langessuperintendentin Dr. Bahr

Im Namen des Ephorenkreises und aller kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßte Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller herzlich die neue Landessuperintendentin Dr. Petra Bahr. Dabei hob sie in ihrem Grußwort in heiterer Weise die große Vielfalt im Sprengel Hannover hervor. Mit Teilen des Steinhuder Meeres und Gebirgszügen, dem Beieinander von Landwirtschaft und Industrie sowie dem Stadtkirchenverband und den 8 Landkirchenkreisen sei der Sprengel Hannover ‚Niedersachsen im Kleinen‘. Die riesige Blumenschale, die sie übergab, stand symbolisch für die ‚blühende Vielfalt‘ und die ‚Schwergewichtigkeit‘ des Sprengels, aber auch für Aufbaufreude und Buntheit der Strukturen und der Arbeit.

Text: Dr. Goldhahn-Müller


Bild: Jens Schulze

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