Ev.-luth. Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

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Den 5. Deutschkurs erfolgreich abgeschlossen

 „Es wird erst einmal der letzte Deutschkurs sein“ , teilt Jean Hinz mit. Das Bildungdwerk ver.di organisiert in Kooperation mit dem Haus der Generationen und der Ev.-luth. Kirchengemeinde Stolzenau jetzt bereits den 5. Sprachkurs in den Räumen der Kirchengemeinde. Die Flüchtlingszahlen sind zurückgegangen und die Flüchtlinge werden auf Kurse in anderen Orten aufgeteilt. Nichts desto trotz waren Hajarbrimo, Ali, Zayneb und Barfali am letzten Schulungstag mit Eifer dabei von sich und ihrer Kultur zu erzählen und möglichst viel über die deutsche Kultur zu erfahren. Hannelore Meyersiek und Jean Hinz unterrichteten vom 24. April bis 17. August 2017 eine Flüchtlingsklasse in verschiedenen Stärken.

Die Teilnehmer des Sprachkurses hoffen darauf, mit deutschen Bürgern in Kontakt zu treten, um die sprachlichen Fähigkeiten zu festigen und zu erweitern. Eine gute Gelegenheit hierzu ist das Café der Kulturen, das jeden Montag von 15 bis 17 Uhr im Haus der Kirche in Stolzenau, Lange Str. 44 unter der Leitung von Marion Kohlmeier stattfindet. Die Flüchtlinge wurden von ihr auf das kostenlose Diakoniefrühstück im Rahmen der Diakoniewoche im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum am Mittwoch, dem 6. September 2017 hingewiesen.

Text und Foto: Elisabeth Wiegmann

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Bild: Elisabeth Wiegmann

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Musik zur Einkehr mit Klezmer-Band BENKSHAFT

Wann?
20.08.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Benkshaft
Die „Musik zur Einkehr“ am Sonntag, dem 20. Juli, 17:30 Uhr im Kloster Loccum mit dem Programm der Klezmer-Band BENKSHAFT: „Mit a Fidl, on a Fidl, vider klingt a Yiddish Lidl“.
Der Eintritt beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei.

Das Titel-Lied: „Mit a Fidl, on a Fidl, vider klingt a Yiddish Lidl“ heisst wörtlich überssetzt „Mit einer Geige und noch einer Geige - wieder klingen jüdische Lieder“. Hinter dem Namen „Benkshaft“ steht eine fünfköpfige Band, die mit ihrer Musik die Sprache der osteuropäischen Juden, die etwa tausendjährige jiddische Sprache, zum Klingen bringt. Ihre Lieder erzählen voller Sehnsucht und Seele Geschichten aus dem jüdischen Alltag, von Massel und Schlamassel, Freude und Trauer, von Glück und Pech; und zeigen, wie vital und kraftvoll die Sprache ist.
Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Erstes gemeinsames Kreisposaunenfest

Auch wenn der Himmel weinte, die mitreißende Musik der 60 Bläserinnen und Bläser aus den benachbarten Kirchenkreisen Stolzenau-Loccum und Nienburg sorgte für ansteckende Fröhlichkeit und beste Gemeinschaft.

Erstmals waren am 12. August  die Chöre beider Kirchenkreise unter der Leitung von Christian Fuchs und Henning Herzog zum gemeinsamen Kreisposaunenfest im Kloster Schinna zusammen gekommen.  Den Abschluss der Proben am Nachmittag bildete eine festliche Serenade, bei der Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller und Superintendent Martin Lechler die Begrüßung, die Ansprache und den Abendsegen hielten. Mit Bratwurst und selbst gebrautem Lutherbier klang der eindrückliche Tag aus.

Text: Supn. Dr. I. Goldhahn-Müller
Fotos: M Logemann

Bild: M. Logemann

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Siedlerhof-Sommerfest am 6. Aug. 2017 in Stolzenau

 Kuratoriumsmitglieder und Freundinnen der Stiftung boten am Stand der Musikstiftung eine erfrischende Erdbeerbowle an -  eine willkommene Erfrischung bei sonnigem Wetter! Viele Gäste  nahmen das Angebot gerne an, so auch die Landtagsabgeordneten Grant Hendrik Tonne und Helge Limburg. Auch Gespräche über die Stiftungsarbeit kamen nicht zu kurz.

 Text und Fotos: Ilse Klein-Schumacher

Bild: Grant-Hendrik Tonne, Vorsitzende Ilse Klein-Schumacher, Helge Limburg

Bild: KK Stolzenau-Loccum

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Entlaufener Mönch trifft geflohene Nonne

Zehnte Folge des Sonntagsmalers erzählt eine Lovestory

Er nennt sie liebevoll "Herr Käthe" und würde sie "nicht gegen Venedig und Frankreich zusammen eintauschen": Mit Katharina von Bora tritt eine bemerkenswerte Frau in Luthers Leben. Genauer: Sie "rollt" in sein Leben, denn ein Pferdefuhrwerk schmuggelt sie - angeblich in einem Heringsfass versteckt - aus den Klostermauern. Luthers Schriften liebte sie schon lange und so war es nicht verwunderlich, dass sie ihm einen Heiratsantrag machte.

"Allerdings wollte Luther lieber seine Freunde verheiratet sehen und zögerte zunächst", berichtet Hans Hentschel in seiner Pinselpredigt: "Aber dann wacht er am 14. Juni 1525 erstmals neben seiner Frau im Bett auf". Katharina wurde nicht nur Ehefrau des berühmten Luther und Mutter von sechs Kindern, sondern auch "Bäuerin, Köchin, Magd, Gärtnerin, Winzerin und Almosengeberin". Durch ihre gute Klosterausbildung konnte sie außerdem mit den hohen Herren am Tisch disputieren, was ihr manchmal den Ruf "Herr Käthe" einbrachte.

"Diese Hochzeit bleibt keine Bettgeschichte, sondern wird eine Erfolgsgeschichte", meint Sonntagsmaler Hans Hentschel. Während er Bücher schreibt und lehrt, führt sie das Haus und sorgt dafür, dass Geld reinkommt: "Käthe gibt der Reformation das Feuer ihrer Liebe", bringt der Sonntagsmaler diese historische Lovestory auf den Punkt. Letztlich war sie die "Managerin" eines Familienunternehmens.

Dies ist der zehnte von insgesamt 12 Kurzfilmen, die auf www.lutherfilme.de (und www.radiokirche.de) zu sehen sind. Anlass der Filmreihe ist das Reformationsjubiläum. Die Kurzfilme erscheinen jeweils am Monatsanfang als zwölf "Kalenderblätter" zum Themenjahr "500 Jahre Reformation".

Sonntagsmaler Hans Hentschel ist im wirklichen Leben Superintendent in Bramsche und leitet einen Kirchenkreis. Doch anstatt im Talar vor dem Altar steht der Hobbykünstler in einer Malerweste vor der Staffelei. Mit Aquarellfarben und Filzstiften erweckt er die Szenen zum Leben. Die Filmemacher Jürgen Gutowski und Lilian Breuch haben den rund fünfminütigen Film mit Hentschel gedreht. Sie haben bereits zahlreiche Kirchen filmisch porträtiert und alle Lutherfilme sowie einige Filme zu Bibelgeschichten mit Hans Hentschel produziert. Die Filme stehen auch interessierten Kirchengemeinden für ihre Internetseiten kostenlos zur Verfügung und können für die Gemeindearbeit sowie für den Schul- und Konfirmandenunterricht eingesetzt werden.

Die zwölf Folgen sind ein Beitrag der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers für das Festjahr zu "500 Jahren Reformation". Es begann am Reformationstag, 31. Oktober 2016, und schließt am Reformationstag 2017. 500 Jahre zuvor, am 31. Oktober 1517, soll Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg genagelt und damit die Reformation ausgelöst haben.





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Der Ernst des Lebens

am Samstag, dem 5. August 2017 beginnt für viele Kinder im Kirchenkreis der erste Schultag. In den meisten Gemeinden startet dieser besondere Tag mit einem  Gottesdienst.

Einschulungs-Gottesdienste im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

am Samstag, dem 05.08.2017

Essern                           09:30           Gd.

Landesbergen:                09:30           Gd. mit Pastor Andreas Dreyer

Lavelsloh:                       09:30          Gd. jmit Pastorin Katharina und Pastor Michael Behrens

Leese:                            09:30           Gd. mit Pastor Peters

Loccum:                         09:00           Gd.  mit Pastorin Corinna Diestelkamp

Münchehagen:                09:00           Gd. in Loccum

Nendorf:                         09:30           Gd.  mit Pastor Jens Mahlmann

Rehburg:                        09:00           Gd.  mit Pastor Michael Kalla

Steyerberg:                    08:30           Gd. i. Steyerberg

                                     09:15          Gd. i. Deblinghausen

                                      10:00          Gd.

                                     alle Gottesdienste hält Pastor Siegmund Kricheldorf.

Schinna:                         09:00           Gd. in Stolzenau

Stolzenau:                      09:00           Gd.  mit Pastor Karsten Gelshorn(Gelshorn)

Uchte:                            09:00           Gd. mit Pastor Burkhard Meyer-Najda


Warmsen:                     09:30            Gd. mit Pastor Ingo Krause
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Bild: Pixelino

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„Jazz an More – ein Jazz-Programm für Kirchenorgel“

Wann?
23.07.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Michael Mikolaschek; © Petra Pospiech
Die Musik zur Einkehr im Kloster Loccum bringt am Sonntag, dem 23. Juli um 17:30 Uhr „Jazz an More – ein Jazz-Programm für Kirchenorgel“. Der Eintritt beträgt € 7; Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei.

Der Multi-Instrumentalist Michael Mikolaschek stellt sich mit seinem swingenden Programm vor.

Michael Mikolaschek ist ein Mann mit vielen Talenten. Sei es in den Konzerten mit dem weltberühmten Saxophonisten Gerd Dudek, mit dem er auch eine CD veröffentlichte, mit der wunderbaren Geigerin Freya Deiting, die unter anderem in der Tourneeband der Kelly-Family mitspielte, mit dem tollen Cellisten Ludger Schmidt beispielsweise auf dem Duisburger Platzhirschfestival, mit den "Theaterdeufels" und ihrer aktuellen Produktion “G. Beine – Bestattungen aller Art” auf dem Fringe-Festival der Ruhrfestspiele, als Solo-Keyboarder oder als Konzertorganist.

Der gebürtige Recklinghäuser ist ein Musiker der Metropole Ruhr. In der Region konnte sich Michael Mikolaschek bereits einen Namen als Multi-Instrumentalist machen. Mikolaschek studierte Musik von 1981-1987 an der Folkwang Universität der Künste Essen und der Musikhochschule Dortmund. Seit Studienzeiten arbeitet er als freischaffender Musiker auf seinen Instrumenten Kontrabass, Klavier und Orgel. Als Kontrabassist unternahm er Konzertreisen mit der Philharmonia Hungarica unter der Leitung von Sir Yehudi Menuhin und spielte unter anderem in Frankreich, Belgien, Italien, Weißrussland, Australien, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn und Polen. Als musikalischer Leiter und Pianist arbeitete er am Wolfgang Borchert Theater in Münster sowie bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen. Seit 2008 komponiert Michael Mikolaschek auch für Kirchenorgel und gestaltet bundesweit Orgelkonzerte.

Michael Mikolaschek hat ein tolles Programm mit dem Namen Jazz and More für Kirchenorgel entwickelt. Neben eigenen Kompositionen wie beispielsweise der Jazz-Fantasie, Ragtime für Orgel und dem Stück Spheres 2 2/3 werden Jazz-Klassiker wie Take Five von Paul Desmond (1924-1977), die Komposition What Is This Thing Called Love von Cole Porter (1891-1964), Dolphin Dance von Herbie Hancock (*1940) sowie die Rock-Ballade Nothing Else Matters von der Band Metallica (gegründet 1981) in seinen Konzerten zu hören sein.

In seinem Programm „Jazz and More“ stellt Mikolaschek einen sanften Zugang zum Jazz her. Die bereits erfahrenen Zuhörer der Jazzmusik werden aber auch voll auf ihre Kosten kommen, Michael Mikolaschek zeigt einmal mehr, dass die Kirchenorgel auch swingen kann.
Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Mit Erdbeerbowle Musik fördern

 

Stolzenau, Samstag 10. Juni 2017

 

Die Musikstiftung Stolzenau-Loccum präsentierte sich auf dem gelungenen Fest des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum rund um die St. Jacobi-Kirche in Stolzenau. Durch die Möglichkeit, über die Musikstiftung, Förderzweck und bereits geförderte Aktivitäten mit vielen Besuchern ins Gespräch zu kommen, wird das Kennen und Wissen um die Musikstiftung stetig

wachgehalten. Eine wunderbar erfrischende Erdbeer-Sekt-Bowle diente dabei als Besuchermagnet. Eine Flaschenorgel sowie Kniffelspiele luden ebenso zum Verweilen ein. Eine gelungene Begegnung auch mit den anderen 20 Einrichtungen und Gruppen des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum.

Text und Foto: Ilse Klein-Schmumacher



Bild: IKS

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Musik zur Einkehr mit Saxofon und Orgel

Wann?
09.07.2017, 17:30 Uhr
Was?
Medium
Bild: Kirchenmusik Loccum Archiv
In der „Musik zur Einkehr“ im Kloster Loccum am Sonntag, dem 9. Juli um 17:30 Uhr, steht Musik für Saxofon und Orgel auf dem Programm. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei.

An der Orgel begleitet der Loccumer Stiftskantor Michael Merkel den Saxofonisten Bjørn Løken. Der Norweger Bjørn Løken lebte und musizierte viele Jahre in Loccum, bevor er vor einiger Zeit nach Oslo zog. Nun ist Løken eigens für das Konzert nach Loccum angereist.

Die beiden Musiker spielen in einer bunten Mischung bekannte und unbekannte Choräle, Swing- und Jazznummern und klassische Stücke, z.B. Amazing Grace, Summertime, Petite fleur und vieles mehr.

Bjørn Løken, gebürtiger Norweger, arbeitete als Sicherheitsingenieur auf einer Bohrinsel in der Nordsee. Er lernte u.a. bei Prof. Daniel Deffayet (Paris) und Prof. Harald Bergersen (Oslo), Schwerpunkt klassisches Saxophon, spielte in unterschiedlichen Big Bands und Kammermusikgruppen Deutschlands und Norwegens und war viele Jahre Mitglied in einigen der besten Blasorchester seiner Heimat. So erlangte zum Beispiel das Telemark Janitsjarorkester im Jahr 1988 den Weltmeistertitel der Kategorie symphonischer Blasorchester in Kerkrade/ Niederlande.

Michael Merkel studierte Kirchenmusik in Bayreuth, war von 1999-2008 Dekanatskirchenmusiker in Schotten/Vogelsberg und ist seit 2008 Kantor am Kloster Loccum.

Wo?
Stiftskirche
Kloster
31547 Rehburg-Loccum
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Luther zieht den "Trumpf" der Reformation

Neunte Folge des Sonntagsmalers führt auf die Wartburg


Ein geheimnisvoller Gast, ein Versteck auf einer Burg, eine handschriftliche Übersetzung, Anschläge des Teufels und dann auch noch Magen-Darm-Beschwerden! - Die neue Folge des Sonntagsmalers Hans Hentschel über Martin Luther hat alles, was ein historischer Roman braucht. Und doch führt der Sonntagsmaler in nur fünf Minuten seine Geschichte mit Pinsel und Leinwand vor Augen und zieht dabei einen besonderen "Trumpf" der Reformation: Die Übersetzung des Neuen Testaments.

"Damit legt Martin Luther ein Ass auf den Tisch", meint Sonntagsmaler Hans Henschel - und lässt ihm schnell noch mit ein paar Pinselstrichen einen Bart wachsen. Denn auf der Wartburg legt Martin Luther seine Mönchskutte ab und wird zu Junker Jörg. "Vielleicht hat er mit den Wachleuten auch hin und wieder Karten gespielt und dabei Worte aufgeschnappt, die in seine Bibelübersetzung fließen", vermutet Hentschel. Auf jeden Fall hat er in seiner Übersetzung "dem Volk aufs Maul geschaut" und dabei ganz nebenbei die deutsche Sprache maßgeblich geprägt.

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